Plötzliche Wehen
Berlin: Mutter bringt Kind im Sozialamt zur Welt
Ungewöhnlicher Ort für eine Geburt: Plötzlich setzten die Wehen ein, mitten in der Sprechstunde beim Sozialamt. Nun will ihr das Amt unter anderem bei der Wohnungssuche helfen.

Mutter und Kind wurden kurz nach der Geburt in ein Krankenhaus gebracht – beiden geht es gut.
Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Eine Mutter hat im Sozialamt in Berlin-Neukölln ein Kind zur Welt gebracht und bekommt nun besondere Hilfe vom Amt. Die Frau sei am Dienstagvormittag in der regulären Sprechstunde gewesen, als die Wehen eingesetzt hätten, sagte der zuständige Stadtrat, Falko Liecke (CDU), der „Deutschen Presse-Agentur“ (dpa). Zuvor hatten mehrere Medien über die Geburt berichtet.
Liecke war eigenen Angaben zufolge nicht zugegen, als das Kind zur Welt kam. Dem „Rundfunk Berlin-Brandenburg“ (RBB) schilderte er die ungewöhnliche Geburt: Die Frau habe über gesundheitliche Probleme geklagt, kurz danach hätten die Wehen eingesetzt. „Als der Notarzt nach wenigen Minuten eintraf, konnte man schon das Köpfchen sehen.“ Die Geburt des Jungen habe 15 Minuten gedauert. Mutter und Kind gehe es gut, sie seien in ein Krankenhaus gebracht worden.
Die Mutter hat bereits zwei Kinder und ist von Wohnungslosigkeit bedroht, wie Liecke der dpa sagte. Das Amt wolle sie „gebührend begrüßen“, wenn sie das nächste Mal komme, erklärte der Stadtrat. Ihr soll demnach auch bei der Wohnungssuche geholfen werden. (dpa/red)
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