Betrüger nutzen Corona-Not: Phishing-Mails mit falschem Weihnachtsbonus - Lücke bei der Telekom?
Aktuell versuchen kriminelle Zeitgenossen mit der Corona-Not der Menschen Betrügereien zu begehen.

Symbolbild.
Foto: Istockphoto
Laut Warnungen des Landeskriminalamtes Niedersachsen, der Handwerkskammer Hannover sowie der EU-Kommission in Deutschland betrügen derzeit Kriminelle mit Phishing-Kampagnen bezüglich eines angeblichen “Weihnachtsbonus” für Kleinunternehmer und Soloselbständige ihre Opfer. Wie “Heise” schreibt, seien gefälschte Antragsformulare für die Überbrückungshilfe II (seit 21. Oktober) im Umlauf, wie bereits beim ersten Lockdown.
In einem betrügerischen E-Mail-Formular wird dazu aufgefordert, die Daten (Firmenname, Adresse, Kontakt, Bankdaten, Branche, Rechtsform, Mitarbeiterzahl, Handelsregisternummer, Umsatzsteuer-ID) an eine Kontakt-E-Mail-Adresse zu senden, die sich von jener der EU-Kommissionsvertretung nur geringfügig unterscheidet:
falsch: deutschland@ek-europa.eu
richtig: deutschland@ec-europa.eu
richtig: deutschland@ec-europa.eu
Damit sollte offensichtlich der Eindruck erzeugt werden, dass es sich um die offizielle E-Mail-Adresse der European Commission handelt.
Wie die Europäische Kommission in Deutschland mitteilte, seien hauptsächlich T-Online-Kunden von den Phishing-Versuchen mit falschem “Weihnachtsbonus” oder falschen Formularen für Überbrückungshilfe II betroffen. Offenbar führe die “Empfängerinfrastruktur hinter T-Online keine Herkunftsüberprüfung der betrügerischen Emails durch”, heißt es laut der Zeitung. Die Deutsche Telekom hat inzwischen Maßnahmen angekündigt.
“Heise” rät, die Phishing-Mails zu ignorieren und sofort zu löschen. Bereits betrogene Personen könnten bei der Polizei eine Online-Strafanzeige stellen. Hinweise nimmt auch die Polizei per E-Mail über das “Polizeilabor” entgegen. (sm)
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