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Lehrkräftemangel

Nur 50 Prozent der Lehramtsstudenten arbeiten später als Lehrer

Zu wenig, um den Lehrkräftemangel auszugleichen: Laut einer Untersuchung brechen zu viele Lehramtsstudenten ihr Studium ab. Aber auch die Anzahl der Studienanfänger reicht offenbar nicht aus.

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In Deutschland herrscht Lehrermangel. Ohne Quer- und Seiteneinsteiger geht es nicht, sagt der Stifterverband.

Foto: Drazen Zigic/iStock

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Nur die Hälfte aller Lehramtsstudenten ist später tatsächlich auch als Lehrer oder Lehrerin tätig. Wie eine am Donnerstag in Berlin veröffentlichte Untersuchung des Stifterverbands zeigt, schließen von den mehr als 50.000 Studienanfängern lediglich 30.300 ihr Lehramtsstudium ab. Nur 28.300 beenden anschließend auch das Referendariat.
Allein die Zahl junger Menschen, die sich für ein Lehramtsstudium entscheiden, ist demnach zu niedrig, um einen Lehrkräftemangel zu vermeiden. Ohne Quer- und Seiteneinsteiger könne der Bedarf in den kommenden Jahren nicht gedeckt werden. An Deutschlands Schulen sind tausende Lehrerstellen unbesetzt.
Kaum angefangen, entscheidet sich der Studie zufolge etwa ein Drittel der Lehramtsstudierenden in den ersten Semestern schon wieder gegen das Lehramt. Auch im weiteren Verlauf des Studiums kann der Weggang von Studenten nicht durch Studiengangwechsel ausgeglichen werden.
Der Stifterverband ist Treuhänder für einige hundert überwiegend wissenschaftsfördernde Stiftungen.
(afp/red)

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