kein Sprengsatz
Passagier löst mit falscher Bombendrohung Kampfjet-Einsatz über Singapur aus
Mit einer falschen Bombendrohung hat ein Flugzeugpassagier in Singapur einen Kampfjet-Einsatz ausgelöst. Ein Mann hatte in einer aus San Francisco kommenden Singapore-Airlines-Maschine behauptet, eine Bombe sei an Bord.

Boeing 777 von Singapore Airlines.
Foto: Wallace Woon/dpa
Wie die Polizei des südostasiatischen Stadtstaates mitteilte, ging am Mittwoch ein Notruf wegen einer Bombendrohung an Bord einer aus San Francisco kommenden Singapore-Airlines-Maschine bei ihr ein. Daraufhin seien mehrere Kampfjets aufgestiegen und hätten das Flugzeug zum Changi-Flughafen in Singapur eskortiert. Drei Stunden nach dem Bombenalarm sei die Maschine dort sicher gelandet.
Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein 37-Jähriger an Bord behauptet, es befinde sich eine Bombe in einem Handgepäck. Außerdem habe der Mann die Besatzung angegriffen. Nach Angaben von Singapore Airlines schlug der 37-Jährige ein Mitglied des Kabinenpersonals. Nach der Landung stellten Sprengstoff-Experten der Armee und Beamte der Flughafenpolizei fest, dass sich kein Sprengsatz an Bord befand.
Der Besatzung gelang es, den Mann zu bändigen. Nach der Landung wurde er wegen falscher Terror-Drohungen und wegen mutmaßlichen Drogenmissbrauchs festgenommen.( afp)
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