Gefährliches Baden in Elbe
Rettungseinsatz in Hamburg: 16-Jähriger in Elbe vermisst
Bei hochsommerlichen Temperaturen ein kühles Bad in der Elbe? Das ist kein wirklich guter Einfall. Ein 16-Jähriger tauchte unter – und nicht wieder auf. Die Suche nach ihm blieb bislang erfolglos.

Einsatzkräfte suchen in der Elbe Nähe Falkensteiner Ufer nach einem vermissten Jugendlichen.
Foto: Carola Große-Wilde/dpa
Zahlreiche Einsatzkräfte haben am Sonntagnachmittag in Hamburg einen vermissten 16-Jährigen in der Elbe gesucht. „Mehrere Zeugen haben gesehen, dass er untergegangen ist und nicht wieder aufgetaucht ist“, sagte ein Polizeisprecher der „Deutschen Presse-Agentur“ (dpa). Ein Hubschrauber, zahlreiche Boote von Polizei, Feuerwehr, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Taucher und Notarzt seien vor Ort. Die Rettungskräfte wurden laut Polizei um 15:53 Uhr alarmiert und suchten bislang vergebens nach dem Schwimmer.
Der 16-Jährige sei zusammen mit einem Kumpel am Falkensteiner Ufer gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Ein Kriseninterventionsteam sei vor Ort. „Wir hatten zum Einsatzzeitpunkt ablaufend Wasser, jetzt hat die Tide gewechselt“, sagte ein Einsatzleiter kurz vor 18:00 Uhr. „Wir sind derzeit mit drei Tauchtrupps im Einsatz und suchen zusätzlich mit Sonargeräten.“
Wer bei hochsommerlichen Temperaturen in Hamburg nach Abkühlung sucht, sollte die Elbe besser meiden, warnt die Hamburger Umweltbehörde auf ihrer Website. Das Baden sei dort sehr gefährlich. (dpa)
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