6000 Menschen wegen Waldbrands in Chile in Sicherheit gebracht
Das Feuer war am Wochenende in Viña del Mar, einem beliebten Badeort in der Nähe der Hafenstadt Valparaíso, in einem Waldgebiet ausgebrochen, in dem hunderte arme Familie in Hütten lebten.
Ein neuer Waldbrand in Chile hat tausende Menschen in die Flucht getrieben. Wie Einsatzkräfte am Montag mitteilten, war das Feuer am Wochenende in Viña del Mar, einem beliebten Badeort in der Nähe der Hafenstadt Valparaíso, in einem Waldgebiet ausgebrochen, in dem hunderte arme Familie in Hütten lebten. Mehr als ein Dutzend Behausungen seien zerstört worden, es habe aber keine Verletzten gegeben.
Wegen des Brandes wurden rund 6000 Menschen von der Polizei und der Armee in Sicherheit gebracht. Die Flammen breiteten sich binnen weniger Stunden auf 230 Hektar Land aus. Am Montag sollten weitere Feuerwehrleute und Löschhubschrauber in das Brandgebiet geschickt werden. Viña del Mar und Valparaíso wurden in Alarmzustand versetzt. In Viña del Mar fiel am Montag der Unterricht aus.
Im Januar hatten im Zentrum und im Süden Chiles schwere Waldbrände gewütet. Dabei wurden hunderttausende Hektar Land zerstört und elf Menschen getötet. Waldbrände sind in Chile keine Seltenheit. In den vergangenen Monaten waren die Feuer infolge einer Dürre aber besonders verheerend. (afp)
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