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Starker Preisanstieg

US-Inflation im April überraschend stark gestiegen

Die Verbraucherpreise in den USA sind im April stark angestiegen. Besonders Gebrauchtwagen und Lebensmittel wurden teurer, die Inflation steigt.

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Am Strand von Santa Monica am 30. April 2021, Kalifornien.

Foto: DANIEL SLIM/AFP via Getty Images

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Lesedauer: 1 Min.

Vor dem Hintergrund der Erholung der US-Wirtschaft sind die Verbraucherpreise in den USA im April stark angestiegen. Wie das Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte, lag die Inflation im April verglichen mit dem Vorjahresmonat bei 4,2 Prozent. Das war der höchste Anstieg in einem Monat seit 2008. Im März hatte das Plus 2,6 Prozent betragen.
Verglichen mit März dieses Jahres zogen die Preise zuletzt um 0,8 Prozent an. Besonders Gebrauchtwagen und Lebensmittel wurden den Angaben zufolge teurer.
Anstiege gab es vor dem Hintergrund der wieder öffnenden Wirtschaft und steigenden Konsumnachfrage unter anderem auch bei Hotelübernachtungen, Flugtickets und Freizeitangeboten.
Die starken Preisanstiege sind zum Teil auch durch den Vergleichseffekt erklärbar, vor einem Jahr war der Ölpreis niedriger.
Die jüngste Entwicklung dürfte nun die Frage nach dem geldpolitischen Kurs der Zentralbank Fed wieder aufwerfen, die mit niedrigen Leitzinsen die Inflation antreibt. Die Fed hält den derzeitigen Preisanstieg jedoch für ein vorübergehendes Phänomen und sieht ihn im Zusammenhang mit der wieder erstarkenden Wirtschaft nach dem Corona-Lockdown. (afp)

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