Logo Epoch Times
Sinfonien und klassische Werke

Oft gespielt: Die 5. Sinfonie von Franz Schubert

Zu seinen Lebzeiten wurde die 5. Sinfonie von Franz Schubert nur einmal aufgeführt. Heute ist sie eines seiner am meisten gespielten Werke. Hier in einer Aufnahme mit dem Copernicus Chamber Orchestra. Aus der Reihe Epoch Times Musik, für Liebhaber klassischer Musik.

top-article-image

Am Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen.

Foto: iStock

author-image
Artikel teilen

Lesedauer: 2 Min.

Franz Schubert (1797-1828) war ein Komponist aus Österreich zur Zeit der Romantik. Er schrieb im Alter von 19 Jahren seine 5. Sinfonie in B-Dur (D 485). Hier in einer Aufnahme mit dem Copernicus Chamber Orchestra unter Leitung von Horst Sohm.
  • Allegro
  • Andante con moto 5:08
  • Menuetto 11:41
  • Allegro vivace 16:50
Fur das Copernicus Chamber Orchestra musizierten: Violinen: Anna Piniuta, Joanna Wicenciak, Ewa Zolyniak, Magdalena Król, Aleksandra Pilarska, Sabina Milewska, Katarzyna Skladanek, Viola: Karol Piechowiak, Malgorzata Niemiec, Violoncelli: Joanna Laskowska, Ewa Witczak, Bass: Radoslaw Manthey, Flöte: Magdalena Sikorska, Oboe: Ewelina Klocek, Agnieszka Mazur, Fagott: Marek Wroniszewski, Hörner: Andrzej Sekula, Katarzyna Sulkowska, Leitung/Dirigent: Horst SohmCredits
Diese Aufnahme stammt vom Dezember 2012 aus dem König Albert Theater Bad Elster. Das Konzert wurde im Rahmen des  Weihnachtskonzerts des Celenus Fachklinikum Sachsenhof in Bad Elster gespielt.
Franz Schubert schrieb diese Sinfonie im Herbst 1816. B-Dur war neben D-Dur die Lieblingstonart des jungen Schubert. Diese Komposition gilt als die vollkommenste seiner Jugendsinfonien und als erste „reife“ Sinfonie.
Die „Fünfte“ nimmt den früheren klassischen Stil von Mozart sehr ernst. Er bewunderte Mozart – dies zeigt sich insbesondere im 3. und 4. Satz. Die erste öffentliche Aufführung fand am 17. Oktober 1841 in Wien statt.
Das Werk war laut Schubert für das Laienorchester von Otto Hatwig in Wien vorgesehen, in diesem spielte Franz Schubert selber die Bratsche, sein Bruder Ferdinand Geige. Er konnte mit dem Orchester experimentieren, seine eigenen Kompositionen ausprobieren – aber auch zeitgenössische Meister wie Haydn, Mozart, Beethoven und Méhul hören und lernen.
Nach der Uraufführung im Kreis des Laienorchesters kurz nach der Fertigstellung im Oktober 1816 schlummerte es in einer Schublade – und erklang erst dreizehn Jahre nach Schuberts Tod 1841 öffentlich. Johannes Brahms, der Schuberts Werke 1884 für eine Gesamtausgabe redigierte, maß dessen „Jugendsinfonien“ keinen großen künstlerischen Wert zu. Nach seiner Meinung sollten sie nicht veröffentlicht werden.
Heute zählt Schuberts 5. Sinfonie zu seinen beliebtesten Orchesterwerken und wird sehr oft gespielt.

Kommentare

Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.