Bundesweite Razzia gegen organisierte Schwarzarbeit
Der Zoll hat eine Großrazzia gestartet. Es gebe Durchsuchungen an mehreren Orten, sagte ein Sprecher des Hauptzollamts Krefeld. Der Einsatz richtet sich gegen die organisierte Kriminalität.

Zollbeamte betreten bei einer Razzia gegen Schwarzarbeit eine Baustelle.
Foto: Boris Roessler/Archiv/dpa
Spezialeinheiten von Zoll und Polizei sind am Morgen bundesweit gegen organisierte Schwarzarbeit vorgegangen.
Wie ein Sprecher des zuständigen Hauptzollamts Krefelds sagte, gab es Zugriffe in Nordrhein-Westfalen sowie in anderen Bundesländern.
Genauere Angaben zu Städten oder Bundesländern machte er zunächst nicht. Die Beamten seien noch mitten in der Aktion. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ über die Aktion berichtet.
Die Zeitung schrieb von mehr als tausend Einsatzkräften allein in NRW. In Erkrath seien Wohn- und Geschäftsräume durchsucht worden. Auch Spezialeinsatzkommandos des Zolls seien ausgerückt. Die Eliteeinheit der Bundespolizei, die GSG 9, sei ebenfalls beteiligt.
Den Beamten lagen dem Bericht zufolge rund zehn Haftbefehle vor. Das Netzwerk soll demnach einen zweistelligen Millionenbetrag umgesetzt haben. Es soll sich zudem um die größte Razzia dieser Art in der Landesgeschichte handeln. Die Behörden wollen am Dienstagnachmittag genauere Informationen herausgeben. (afp/dpa)
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