Wiedereröffnung mit 50 Staats- und Regierungschefs
Trump besucht Eröffnungsfeier von Notre-Dame in Paris
Zum 7. Dezember wird der designierte US-Präsident Donald Trump nach Paris reisen. Es sei ihm eine Ehre bei der Wiedereröffnung von Notre-Dame dabei zu sein. Etwa 50 Staats- und Regierungschefs werden erwartet.

42.000 Quadratmeter Naturstein erstrahlen in neuem Glanz.
Foto: Stephane de Sakutin/POOL/AP/dpa
Der designierte US-Präsident Donald Trump wird nach eigenen Angaben am kommenden Wochenende die Eröffnungsfeier der Pariser Kathedrale Notre-Dame besuchen.
„Es ist mir eine Ehre, anzukündigen, dass ich am Samstag nach Paris reisen werde, um an der Wiedereröffnung der prächtigen und historischen Kathedrale Notre-Dame teilzunehmen, die nach einem verheerenden Brand vor fünf Jahren vollständig restauriert worden ist“, erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will am Samstag zunächst eine Ansprache auf dem Vorplatz der Kathedrale halten. Dort werden etwa 3.000 Besucher sein. Am Seine-Ufer wird mit weiteren 40.000 Besuchern gerechnet. Zu der Eröffnungsfeier werden etwa 50 Staats- und Regierungschefs erwartet.
Einladung von Macron
Es handelt sich um die erste Auslandsreise seit der gewonnenen Präsidentschaftswahl Anfang November. „Präsident Emmanuel Macron hat wunderbare Arbeit geleistet und dafür gesorgt, dass Notre Dame wieder in vollem Glanz erstrahlt, und sogar noch mehr“, schrieb Trump.
Der Sender CNN berichtete, dass Macron Trump eingeladen habe. In den vergangenen Tagen sei über die Details gesprochen worden.
Das über 850 Jahre alte Meisterwerk der Gotik im Zentrum der französischen Hauptstadt Paris soll am 7. Dezember offiziell wiedereröffnet werden. Ein Großbrand hatte die Kathedrale im April 2019 stark beschädigt.
Die gotische Kirche war bei einem Großbrand 2019 massiv beschädigt worden. Dank zahlreicher Spenden in Höhe von 846 Millionen Euro konnte die Kirche innerhalb von gut fünf Jahren umfassend restauriert werden. Die Brandursache wurde nicht abschließend geklärt. Die Ermittler gingen unter anderem von einem Kurzschluss und mangelndem Brandschutz aus. (afp/dpa)
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