Nordrhein-Westfalen
Zehn Jahre Haft nach tödlicher Messerattacke in Flüchtlingsheim
Ein Afghane hat im Juli in einem Flüchtlingsheim einen anderen Mann erstochen. Jetzt wird er verurteilt.

Stacheldrahtzaun. (Symbolbild)
Foto: iStock
Wegen einer tödlichen Messerattacke in einer Flüchtlingsunterkunft hat das Landgericht Krefeld einen 28 Jahre alten Angeklagten zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte wurde des Totschlags schuldig gesprochen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Hinsichtlich des Tatvorwurfs habe sich der Angeklagte „zum Kerngeschehen“ geständig gezeigt, sagte der Sprecher weiter. Die Staatsanwaltschaft hatte dem afghanischen Staatsbürger vorgeworfen, in einer kommunalen Flüchtlingsunterkunft in Krefeld mit einem Küchenmesser mehrfach auf einen Mann eingestochen zu haben.
Das Opfer erlitt schwere Stichverletzungen an der Brust. Er starb trotz Notoperation. Die Tat ereignete sich im Juli. Eine psychische Erkrankung des Angeklagten konnte dem Gerichtssprecher zufolge nicht festgestellt werden. Der Haftbefehl gegen den Mann blieb in Vollzug. (afp/red)
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