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20. August

„Nie wieder Zwangsmedizin“ – Gedenkveranstaltung zu 75 Jahren Nürnberger Kodex

Livestream: Ab 12:30Uhr --- Am 19. August 1947 verkündeten Richter des amerikanischen Militärtribunals in Nürnberg ihr Urteil gegen medizinische Zwangsexperimente an Menschen. Unter dem Motto „75 Jahre Nürnberger Kodex – Nie wieder Zwangsmedizin“ erinnern internationale Redner am 20. August im Rahmen einer Gedenkveranstaltung mit Podiumsdiskussion an die geltenden ethischen Richtlinien.

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Bei der medizinischen Versorgung sollte die Ethik nicht vergessen werden.

Foto: Patrick Seeger/dpa

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Lesedauer: 3 Min.

Anlässlich des 75. Jahrestages des Nürnberger Kodex findet am 20. August auf der Wöhrder Wiese in Nürnberg in der Zeit von 13:00 bis 20:00Uhr eine Gedenkveranstaltung statt. Die Veranstalter und Teilnehmer wollen gemeinsam der weltweiten Opfer von Zwangsmedizin gedenken und an den globalen Auftrag erinnern, der vor 75 Jahren aus dem Saal des Nürnberger Justizpalastes verkündet wurde: „Nie wieder Zwangsmedizin!“

Livestream ab 12:30Uhr

Folgende Links stellen ab 12:30Uhr zusätzlich einen Livestream zur Verfügung:
Eingebettet in die Veranstaltung ist eine Podiumsdiskussion mit international hochkarätigen Vertretern aus Amerika, Großbritannien, Afrika, Frankreich und Israel, wie der „Organisation Children’s Health Defense“ und dem „World Council of Health“, heißt es vom Veranstalter.
Unter ihnen sind Mary Holland, Präsidentin von „Children’s Health Defense“, die in mehreren Dokumentarfilmen und Sendungen zu Impfthemen mitgewirkt hat, sowie Dr. Tess Lawrie, Mitbegründerin des „World Council for Health“. Die Forscherin und Ärztin ist Direktorin der Evidence-Based Medicine Consultancy Ltd und Geschäftsführerin einer unabhängigen, gemeinnützigen, gesundheitsorientierten Denkfabrik mit Sitz im Vereinigten Königreich.
Die „Aktionsgemeinschaft 75 Jahre Nürnberger Kodex“ wurde im Frühjahr 2022 von der Stiftung „Ärzte für Aufklärung“ sowie „Ärzte stehen auf“ gegründet. Sie sieht sich als Dachverband aller Organisationen und Menschen, die die ethischen Prinzipien in der Medizin bewahren wollen, so wie es der Nürnberger Kodex vom 19. August 1947 vorsieht.
In den kommenden Tagen wird die Epoch Times in einem Folgeartikel über die Veranstaltung berichten.

Was ist der Nürnberger Kodex?

Der Nürnberger Kodex ist eine ethische Richtlinie zur Durchführung medizinischer, psychologischer und anderer Experimente am Menschen. Er gehört seit seiner Formulierung in der Urteilsverkündung im Nürnberger Ärzteprozess (1946/1947) zu den medizinethischen Grundsätzen in der Medizinerausbildung. Es geht um die Einhaltung universeller Menschenrechte. Er besagt, dass bei medizinischen Versuchen an Menschen die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt erforderlich ist.
Beschlossen wurde diese Richtlinie damals aufgrund der Medizinverbrechen des Nationalsozialismus. In dem Prozess verurteilten die Richter unter anderem die unter dem Nazi-Regime getätigten unfreiwilligen Menschenversuche. Der Nürnberger Kodex sollte als ethische Orientierung für alle Mediziner gelten, damit solche medizinischen Verbrechen an Menschen nie wieder stattfinden.
„Jeder Mediziner weltweit hat sich bedingungslos an den Nürnberger Kodex zu halten. Dieses medizinisch-ethische Manifest gilt unverändert bis heute“, heißt es vom Veranstalter. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit sei unantastbar.

Inwiefern ist die Richtlinie aktuell?

Etliche Menschen, die die COVID-Impfung aus verschiedensten Gründen ablehnten, argumentieren oftmals mit Verletzungen gegen die Prinzipien des Nürnberger Kodex. Aufgrund nur bedingter oder Notzulassungen ordneten viele Wissenschaftler und Ärzte geimpfte Personen als Teil eines Experiments ein. Manche sehen sich etwa durch gesellschaftlichen oder beruflichen Druck in ihrer freien Entscheidung eingeschränkt und teilweise zur Impfung gezwungen.
So forderten im Februar 2022 fünf Wissenschaftler aus Chemie und Physik Antworten zum COVID-Impfstoff vom Paul-Ehrlich-Institut, genauer gesagt zur Qualität des Impfstoffs Comirnaty von BioNTech/Pfizer. In ihrem Brief erinnerten sie die Behörde: „Die Einhaltung des Nürnberger Kodex von 1946/47, einer fundamentalen Niederschrift des Menschenrechts, ist natürlich zentraler Teil Ihres Auftrags.“

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