Social Media in China waren gesperrt wegen Demo in Hongkong
In dieser Woche waren die Online-Kommunikationssoftware Line und Foto-Share-Seite Flickr im Festland China für einen gewissen Zeitraum nicht erreichbar. Anti-Internetzensur-Organisationen sind der Meinung, dass die Pekinger Regierung durch die Sperrung, die Informationen über die große Demo in Hongkong verhindern wollte.
Reuters Journalist in China berichtete, dass er durch Line und KakaoTalk keine Informationen senden konnte. Auch Flickr von Yahoo sowie der Cloudservice OneDrive von Microsoft waren nicht zugänglich.
Charlie Smith, Mitglied der Anti-Internetzensur-Organisation GreatFire.org, sagte den Medien: „Das ist kein Technikfehler“. Er meinte, dass der Abbruch solcher Services mit der großen Demos in Hongkong zu tun habe, weil man durch diese Softwares die Fotos von der Demo mit anderen Menschen teilen könne.
Auch die Bunutzer von Weibo (die chinesische Variante von Twitter) beschwerten sich, dass ihre Beiträge über die Demo in Weibo sofort gelöscht wurden. Manche Weibo-Konten wurden sogar deswegen gesperrt.
Die Demonstration am 1. Juli mit über 510.000 Teilnehmer für Freiheit und Demokratie in Hongkong ist die größte Veranstaltung in dieser Art in der Geschichte der ehemaligen britischen Kolonie. (yz)
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