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maximal zwölf Kilometer pro Stunde

Japan: Pilotprojekt mit selbstfahrendem Auto nach Unfall vorerst gestoppt

In Japan haben die Behörden das erste Pilotprojekt des Landes mit einem selbstfahrenden Kleinbus nach einem Unfall vorerst gestoppt.

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Ein selbstfahrendes Auto der Roboterwagenfirma Cruise ist auf einer Straße in San Francisco unterwegs.

Foto: Andrej Sokolow/dpa

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Lesedauer: 1 Min.

Der Wagen sei gegen ein am Straßenrand abgestelltes Fahrrad gestoßen, teilte ein Beamter der Kommune Eiheiji in der Präfektur Fukui in Zentraljapan am Montag mit. Die vier Insassen seien unverletzt geblieben, der Unfall werde nun untersucht.
Der Kleinbus fuhr seit Mai in Eiheiji, mit einer Geschwindigkeit von maximal zwölf Kilometern pro Stunde. In Japan ist es seit vergangenem Jahr erlaubt, dass fahrerlose Autos in einem begrenzten Gebiet auf öffentlichen Straßen unterwegs sind. In den kommenden Jahren sollten 50 Gebiete dafür ausgewiesen werden.
Vergangene Woche hatte das Unternehmen Cruise vorerst alle seine fahrerlosen Autos gestoppt. In San Francisco war Cruise nach einem schweren Unfall die Fahrerlaubnis entzogen worden, daraufhin setzte das Tochterunternehmen von General Motors auch Robotaxi-Fahrten in Houston im US-Bundesstaat Texas und in Phoenix in Arizona aus. (afp)

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