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Verletzung der Fürsorgepflicht

Totes Baby in Essen: Vater von Totschlagsvorwurf freigesprochen

Im Prozess um ein totes Baby in Essen hat das Landgericht den angeklagten Vater vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen.

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Polizeieinsatz. (Symbolbiold)

Foto: Peter Kneffel/dpa

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Lesedauer: 1 Min.

Wegen Verletzung der Fürsorgepflicht wurde er aber zu einer anderthalbjährigen Bewährungsstrafe verurteilt, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Verfahren wegen Totschlags zehneinhalb Jahre Haft gegen den Mann beantragt.
Laut Anklage soll der zum Prozessauftakt 24-jährige Angeklagte zur Tatzeit im Februar mit seiner Partnerin und zwei Kindern in einer völlig verwahrlosten Wohnung gelebt und täglich Drogen konsumiert haben. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, seine sechs Monate alte Tochter geschüttelt zu haben, weil ihn ihr Weinen störte. Zudem soll er dem Kind die Luft abgedrückt haben.
Das Baby starb in einem Krankenhaus an einem schweren Hirnödem. Der Prozess lief seit Mitte September. Das Urteil fiel am späten Dienstag. (afp)

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