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Notstand ausgerufen

Notstand ausgerufen: Explosion in Sprengstofflager auf den Seychellen

Auf den Seychellen kam es zu einer gewaltigen Explosion in einem Sprengstofflager. Die Schulen sind geschlossen, die Menschen sollen möglichst zu Hause bleiben.

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Beschädigte Infrastruktur nach der Explosion im Industriegebiet Providence in Mahe am 7. Dezember 2023. Es gab große Schäden am Standort und in den umliegenden Gebieten.

Foto: Mervyn Marie/AFP über Getty Images

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Lesedauer: 2 Min.

Auf den Seychellen ist es zu einer riesigen Explosion in einem Sprengstofflager gekommen. Dadurch seien enorme Schäden entstanden, teilte am Donnerstag Präsident Wavel Ramkalawan ohne weitere Details mit. Viele Menschen wurden verletzt, Todesfälle wurden zu diesem Zeitpunkt nicht gemeldet.
Ein Besucher am Mahe International Airport twitterte: „Es fühlte sich an wie ein Erdbeben“. Fenster am Flughafen seien zerstört, der internationale Flughafen der Seychellen blieb jedoch bisher offen und betriebsbereit.

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Notstand ausgerufen

Wegen der Explosion sowie wegen schwerer Überschwemmungen durch heftige Regenfälle rief er in dem Inselstaat im Indischen Ozean zugleich den Notstand aus. Die Menschen sollten möglichst zu Hause bleiben.
Der Präsident erklärte: “Dies soll es den Rettungsdiensten ermöglichen, wesentliche Arbeiten durchzuführen. Besitzer von Unternehmen in der Region Providence werden gebeten, ACP Desnousse unter 2523511 zu kontaktieren, um Zugang zum Industriegebiet zu erhalten.“

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„Alle Schulen bleiben geschlossen“, erklärte Ramkalawan. „Nur die Arbeiter, die in lebenswichtigen Bereichen arbeiten, dürfen unterwegs sein.” Das Tourismusamt des für seine weißen Palmenstrände berühmten Urlauberparadieses stellte zugleich klar, dass der internationale Flughafen und die Fähren zwischen den Inseln weiter in Betrieb seien.
Die Explosion ereignete sich den Angaben zufolge in einem Industriegebiet auf der Hauptinsel Mahé, auf der mit knapp 100.000 Menschen rund 87 Prozent der Einwohner der Seychellen leben. (afp)

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