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Stephen Hawking

Zeitreisen sind möglich, aber nur in die Zukunft

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Der Wissenschaftler Stephen Hawking.

Foto: Frederick M. Brown/Getty Images

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Lesedauer: 1 Min.

Im Universum von Stephen Hawking können superschnelle Raumschiffe als Zeitmaschinen fungieren. Sie bremsen die Zeit, sodass die Besatzung langsamer altert und in der Lage ist, in die ferne Zukunft zu reisen.
Hawking sagte laut „Daily Mail”, dass es 86 Jahre für solch ein Raumschiff dauern würde, um an den Rand der Galaxie zu fliegen, wovon sechs Jahre benötigt würden, das Schiff auf 98 Prozent der Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen.
Zeitreisen durch die vierte Dimension sind realistisch, sagt Hawking. Zum Beispiel könnte man ein winziges Wurmloch so erweitern, dass ein Raumschiff hindurch fliegen kann.
Dennoch sind Zeitreisen nur vorwärts, also in die Zukunft, möglich, da laut einem fundamentalen Gesetz des Universums die Ursache immer vor der Wirkung steht.
„Egal, mit welcher Art der Zeitreise in die Vergangenheit – durch Wurmlöcher oder andere Methoden -, sie sind wahrscheinlich unmöglich, da es sonst zu paradoxen Situationen kommen würde”, schreibt Hawking. „Sehr bedauerlich, aber es scheint, dass es Zeitreisen in die Vergangenheit nie geben wird. Schlechte Nachrichten also für Dinosaurierjäger, gute dagegen für Historiker.”
Für einen echten Star-Wars-Fan sind Zeitreisen natürlich keine Überraschung: Hawking äußerte allerdings, dass er ungern über Zeitreisen spricht, da dies in der Vergangenheit zu weit hergeholt war.
Er schrieb: „Ich vermied es darüber zu sprechen, damit ich nicht als Sonderling gebrandmarkt werde. Heute bin ich nicht mehr so behutsam.”
 
 

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